Veranstaltungen

Einführung in die Einfache Sprache

Conny Lopez ist freie Journalistin mit den Schwerpunkten Inklusion, gerechte Gesellschaft, Behinderung, Teilhabe, Barrierefreiheit und Einfache Sprache.

Etwa 20 Millionen Menschen in Deutschland erreichen beim Lesen und Schreiben nicht das Niveau eines Grundschulkindes nach der 4. Klasse. Komplizierte Sprache und Texte sind somit auch eine Form der Ausgrenzung.
Einfache Sprache hilft sehr vielen Menschen, Texte und gesprochene Sprache besser zu verstehen. Einfache Sprache ist keine "Kindersprache" und unterscheidet sich vom Konzept der Leichten Sprache. Mit einigen einfachen Regeln ist es möglich, verständlicher zu sprechen und zu schreiben und sorgt so für mehr sprachliche Barrierefreiheit, Teilhabe und Zugänglichkeit zu wichtigen Informationen.

Zielgruppe: Mitarbeiter*innen von Beratungsstellen, Verwaltung, Wohlfahrtspflege

Referentin: Conny Lopez ist freie Journalistin mit den Schwerpunkten Inklusion, gerechte Gesellschaft, Behinderung, Teilhabe, Barrierefreiheit und Einfache Sprache. Seit fünf Jahren leitet sie die Agentur Einfache Sprache Bonn und übersetzt Texte in Einfache Sprache, gibt Workshops zum Thema und berät Organisationen, Vereine und Unternehmen. Für die Aktion Mensch schreibt sie Texte vor allem für den Familienratgeber.de und das Modellprojekt Kommune Inklusiv. Seit 2020 ist sie Mitglied des DIN-Arbeitskreises Einfache Sprache, seit Anfang 2021 arbeitet sie mit einer Redaktionsgruppe an einer DIN-Norm für Einfache Sprache. Ihr neuestes Non-Profit-Projekt: Informationen zur Bundestagswahl in Einfacher Sprache (https://bundestagswahl-einfach-erklaert.de/)

Wir bitten um Anmeldung bis zum 22.09.2021
Fragen zur Veranstaltung beantwortet
Nataša Stančić - Integrationsagentur Löhne (natasa.stancic_at_awo-owl.de)

Kursgebühr

0,00 €

Veranstaltungsort

Online

Teilnehmende

22 von 25 Plätze(n) frei

Termine

TagUhrzeit
Mo., 27.09.202113:00 - 16:30 Uhr
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Aktuelle rechtliche Entwicklungen im Familiennachzug

Rechtsanwältin Zübeyde Duyar

Der Familiennachzug ist seit März 2020 noch schwieriger als zuvor, da Botschaften geschlossen oder Einreisen nicht möglich waren. Für betroffene Familien war die Entgegennahme des Visums teilweise unmöglich oder es mussten Neuvisierungen oder Zweitanträge beantragt werden. Die Fortbildung geht auf die aktuelle Rechtsprechung ein und erläutert die rechtliche Situation und Möglichkeiten der Betroffenen.

Die aktuelle Entwicklung in Afghanistan erschwert die Situation afghanischer Familien drastisch, da die Visastelle der deutschen Botschaft in Kabul seit dem 15.08.2021 bis auf Weiteres geschlossen bleibt und die dort eingereichten Visaanträge nicht weiter bearbeitet werden können. Auch eine Antragsabgabe in Kabul ist daher längerfristig nicht möglich. Zwar können Afghaninnen und Afghanen Anträge auf Erteilung eines Visums zwecks Familienzusammenführung noch bei den Auslandvertretungen in Neu-Delhi (Indien) und Islamabad (Pakistan) stellen. Allerdings ist für sie die Ein- und Ausreise in diese Länder insbesondere von Afghanistan aus besonders erschwert bis unmöglich. Diese Ausnahmesituation erfordert ein rasches politisches Handeln Deutschlands, das der besonderen Situation der betroffenen Menschen gerecht wird.
In der Fortbildung wird die aktuelle Situation erklärt und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt.


Zielgruppe:
Berater*innen der landesgeförderten Stellen im NRW-Landesprogramm Soziale Beratung von Geflüchteten (Verfahrensberatung, dezentrale Beschwerdestellen, Regionale Beratung von Ge-flüchteten, PSZ, Verfahrensberatung für UMF und Ausreise- und Perspektivberatung). Sollten nach Anmeldeschluss noch Plätze frei sein, können sich auch Interessierte außerhalb des Programms nach Rücksprache anmelden.

Anmeldefrist: 21.09.2021.

Die Teilnahmebestätigung mit weiteren Details zur Veranstaltung erhalten Sie nach Anmeldeschluss.

Fragen zur Veranstaltung beantwortet Johanna Hermann, Fachstelle Schulung und Qualifizierung der landesgeförderten Flüchtlingsberatung in OWL:
johanna.hermann_at_awo-owl.de
Tel.: 0175 4279874

Kursgebühr

10,00 €

Veranstaltungsort

Online

Teilnehmende

8 von 15 Plätze(n) frei

Termine

TagUhrzeit
Mi., 06.10.202110:00 - 12:00 Uhr
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Empowerment in der pädagogischen Arbeit

Tamar Mota (M.A. Inter-American Studies / M.A. Erziehungswissenschaft),

Inhalte:
- Empowerment? Was ist das eigentlich?
- Rassismus und seine (möglichen) Auswirkungen
- Wie kann ich Adressat*innen unterstützen, stärken und begleiten (Fokus auf Kinder, Eltern und Familien)?
- Empowerment in meiner pädagogischen Einrichtung fördern, aber wie?
- Ein kritischer Blick auf unser pädagogisches Material
- Empowerment für mich als pädagogische Fachkraft of Color

Der Workshop richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die sich als People of Color verstehen.

Didaktik:
Die Fortbildung bietet einen vertraulichen und geschützten (virtuellen) Raum, in dem wir uns über die oben aufgelisteten Themen, Rassismus und seine Auswirkungen, sowie die eigene pädagogische Arbeit austauschen können. Dabei wollen wir Empowermentstrategien gemeinsam erarbeiten und voneinander lernen. Die Fortbildung findet an einem Samstagnachmittag statt. Ziel des Workshops ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Person, sowie die Reflektion über die eigene pädagogische Arbeit. Das er-fordert in jedem Fall Offenheit (vor Allem, sich selbst gegenüber) und eine gewisse Bereitschaft, sich auf die Übungen, den Austausch und die kritische Hinterfragung der eignen Arbeit, einzulassen.
Dabei soll es nicht um die bloße Vermittlung vorgefertigter Inhalte, sondern vielmehr, um die kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten der Fortbildung gehen.
Empowerment? Was ist das eigentlich? Warum ist es sinnvoll oder gar notwendig mich als pädagogische Fachkraft mit dem Thema Rassismus auseinanderzusetzen? Wie kann ich die Adressat*innen meiner Arbeit und mich selbst stärken?
Um diesen und weiteren Fragen auf den Grund gehen zu können, wird die Fortbildung aus einer Mischung von theoretischen Inhalten, Auseinandersetzung und Austausch über diese Inhalte, sowie kurzen Reflektionsübungen bestehen. Insgesamt wird eine kritische, soziologisch-pädagogische Perspektive eingenommen. Wir blicken auf historische, gesellschaftliche und politische Gegebenheiten, die unsere praktische Arbeit, direkt oder indirekt beeinflussen. Wie wir mit jenen Einflüssen umgehen und sowohl Kinder wie auch ihre Familien unterstützen können, wird das zentrale Thema der Fortbildung sein.

Referentin:
Der Workshop wird von Tamar Mota (M.A. Inter-American Studies / M.A. Erziehungswissenschaft), durchgeführt. Tamar Mota setzt sich mit Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen sowie Empowerment aus der Perspektive einer Person of Color auseinander. Sie hat den Master in Inter-American Stu-dies sowie in Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt „Migrationspädagogik“, an der Uni Bielefeld abgeschlossen. Sie beschäftigt sich mit rassismuskritischer Theorie und Praxis bereits seit Beginn ihres Studiums im Jahr 2014.

Kursgebühr

0,00 €

Veranstaltungsort

online über ZOOM

Teilnehmende

25 von 25 Plätze(n) frei

Termine

TagUhrzeit
Sa., 30.10.202114:00 - 18:00 Uhr
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